Zungen / oder Fleisch / anderst zu saltzen und zu räuchern.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 01 Nr. 044

Originalrezept:

NImm sauber gebutzte und gewaschne Zungen von Ochsen / und stupffe solche / oder auch anders dergleichen Fleisch; reibe es wohl mit Saltz / unter welches ein wenig geläuterter Salliter / gestossner Knoblauch und Wachholder=Beer / mit etwas wenig Lorbeer=Blätter gemischet ist / spare das Saltz nicht / feuchte sie an mit ein wenig Wasser oder rothen Wein / und laß 14. Tag in einem Schaff mit einem Stein beschwert ligen / mit 8. Tage lege die oberste Zungen oder Fleisch zu unterst / und wieder beschwert; wann 14. Tag vorbey / so hängt mans in den Rauch / aber nicht in gar zu gähe Hitz / als wie die vorher gehende.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Zungen / oder Fleisch / anderst zu saltzen und zu räuchern.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 01 Nr. 044,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=zungen-oder-fleisch-anderst-zu-saltzen-und-zu-raeuchern (18.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.