Zucker= Biscoten.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 070

Originalrezept:

NEhmet drey viertel Pfund durch= geräiteltes Zuckers / schönes Mehls / und gar klein= gestossener Mandeln / jedes ein halb Pfund / Zimmet /Negelein / Muscatnuß / etwas gröblicht gestossen / klein geschnittene Citronen= oder Limonien= Schelffen / nach belieben / und etliche gantze Eyer / wie folget: Rühret erstlich die Mandeln ab / daß der Teig fein glatt wird / schlaget sechs / sieben oder acht Eyer daran / nach dem sie klein oder groß sind; schüttet hernach das Mehl / Gewürtz und Citronen= Schelffen auch darein / daß es in der Dicken werde / wie ein gemeiner Biscoten= Teig / schlaget alles wohl ab / giessets in viereckichte Biscoten= Häuslein / oder kleine Schärtlein; lassets bachen / und schneidets zu dinnen Schnitten / wie das zuvor Num.42 beschriebene Muscaten= Brod / und trocknets in der Dorten= Pfannen / oder auf einem Blech / nochmal ab.

Transkription:

Margit Gull

Zitierempfehlung:
Margit Gull (Transkription): "Zucker= Biscoten.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 070,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=zucker-biscoten (16.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Margit Gull.