Wilde Tauben zu braten.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 05, Nr. 027

Originalrezept:

MAn nehme die Tauben / rupffe / tröpffe / und nehme sie aus / wie die Hüner / wasche sie zu erst von innen und aussen mit Wasser / dann mit Wein und Essig ; nechst deme würtze man selbige / und lasse sie vier biß fünff Tage lang im Essig ligen und beißen : dann spiecke und brate man sie wie ein Rebhun / jedoch etwas länger / weil sie zäher vom Fleisch sind : wann sie dann fertig / werden sie in eine Schüssel gelegt / mit Blumwerck und Citronen ausgezieret / oder aber eine Brüh / wie über die Rebhüner / im Nachfolgenden Theil beschrieben / darüber gemacht.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , , ,

Transkription:

Maximilian Schmidauer

Zitierempfehlung:
Maximilian Schmidauer (Transkription): "Wilde Tauben zu braten.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 05, Nr. 027,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=wilde-tauben-zu-braten (17.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.