Wie man daß Ganze reisch mues macht

Aus: Das Kochbuch der Ursulinen (1716), Nr. 167

Originalrezept:

Erstlich nimb ein halb Pfundt* reisch* // (re 83) siede* ihne in ein Rändl* Milchich* / Ganz Dikh* las ihne Kalt* werden / nimb ein Virttung* Putter, treib* / ihn ab in ein weidling*, thue den / reisch Darein vnnd Zuckhers nach deinen / belieben schlag ein Ayr* nach dem / andern darein das ein schene Dikhe* / Kriegt, mer Dotter als Ganze, riehes* / ein stundt Auf einer seiten schmirb* / ein blöchne* schisßl* vnnd ring* mit / Putter schidt* den taig* darein, bach* / es khiell*. /

 

[Anm.: Mit „…daß Ganze reisch mues …“ ist wahrscheinlich gemeint, das ganze Reiskorn, unzerstoßen, zu nehmen. Im nächsten Rezept wird gestoßener Reis verwendet.]

Übersetzung:

Reismus

Kategorisierung:

:

Hauptzutaten: , , , , ,

Transkription:

Barbara Morino

Zitierempfehlung:
Barbara Morino (Transkription): "Wie man daß Ganze reisch mues macht", in: Das Kochbuch der Ursulinen (1716), Nr. 167,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=wie-man-dass-ganze-reisch-mues-macht (27.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Marlene Ernst.