Weixl einzumachen

Aus: Das Kochbuch der Ursulinen (1716), Nr. 257

Originalrezept:

Nimb Die Weixl schneidt die stingl* / auf halb ab, nimb so vill Zuckher / als Weixl, Nimb ein Mössinge* pfan* / vnnd sträh* in den Poden Zuckher, / hernach ein leg* Weixl, darnach ein / leg Zukher, vnnd so offt ein leg Zuckher / so offt ein leg Weixl, vnnd also / Fort an, biss man Keine mer / hat, der Zuckher mues aber Gestossen* / sein, Darnach schidt* ein löfel voll / wasser Daran, oder wan man / Will einseidt .2. oder .3. löfel voll / hernach las es auf einer Gluet* schön // (ve 127) stätt* breglen*, las es so lang breglen / bis es schön Dickh* würdt, hernach lass / es in der pfan Kalt* werden, vnd / thue es in ein Glass so seindt sye / schön vnnd bleiben vill Jahr /

Übersetzung:

Eingelegte Weichseln

Transkription:

Barbara Morino

Zitierempfehlung:
Barbara Morino (Transkription): "Weixl einzumachen", in: Das Kochbuch der Ursulinen (1716), Nr. 257,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=weixl-einzumachen (07.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Marlene Ernst.