Weixeln / noch auf eine andere Art / einzumachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 15, Nr. 027

Originalrezept:

ZWinget so viel abgezupffte zeitige Weixeln durch ein Tuch / damit ungefehr ein halb Seidlein Safft bleibe; giesset ihn in ein messinges Becken / thut ein Pfund oder etwas mehr schönen Zucker daran / setzets also auf ein Kohlen oder Glut / und lassets wohl dick sieden: drehet dann zwey Pfund zeitigen Weixeln die Stiele ab / leget sie in den gesottenen Safft; lassets mit einander sieden; probieret den Safft auf einem Deller / wann er gestehet / so haben sie genug gesotten; legets nachmal in einen erdenen Tiegel oder Glas / deckets zu / oder verbindets / und setzets an ein kühles Ort / so bleiben sie zwey oder drey Jahre gut.

Transkription:

Marlene Ernst

Zitierempfehlung:
Marlene Ernst (Transkription): "Weixeln / noch auf eine andere Art / einzumachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 15, Nr. 027,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=weixeln-noch-auf-eine-andere-art-einzumachen (21.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Marlene Ernst.