Weixeln / noch anderst / einzumachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 15, Nr. 025

Originalrezept:

NEhmet ein Pfund schönen Zucker / läutert selbigen / lasset ihn ein wenig dick sieden / und hernach gantz erkalten; schüttet dann ein Pfund von gemeinen Weixeln / die fein zeitig und trocken sind / in ein eichenes / aussen an dem Boden / wohl= verpichtes Fäßlein / giesset den geläuterten Zucker hinein / machet das Spunt= Loch vest zu / setzet das Fäßlein in den Keller / und kehret selbiges alle Tage unter und übersich; es muß aber das Gespünt am Fäßtlein zimlich weit seyn.

Transkription:

Marlene Ernst

Zitierempfehlung:
Marlene Ernst (Transkription): "Weixeln / noch anderst / einzumachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 15, Nr. 025,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=weixeln-noch-anderst-einzumachen (17.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Mae Lene.