Weixeln einzusetzen auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 15, Nr. 029

Originalrezept:

NEhmet schöne grosse Weixeln / schneidet die Stiele halb ab / stosset so dann andre Weixeln / presset sie durch / nehmet zu einem Seidlein oder halben Maas solch ausgepressten Safftes ein Pfund Zucker / lasset denselben mit dem Safft wohl sieden / leget die Weixeln darein / lassets hernach wieder sieden / und faumet sie nachmals heraus: Setzet dann die Weixeln in eine Schachtel oder Gläslein / daß die Stiele alle übersich kommen / lasset die Brüh ferner sieden / biß sie recht dick wird / und Fäden ziehet / giesset dann selbige über die Weixeln in die Gläslein oder Schachteln / so werden sie sich sultzen / gut und schön bleiben.

Transkription:

Marlene Ernst

Zitierempfehlung:
Marlene Ernst (Transkription): "Weixeln einzusetzen auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 15, Nr. 029,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=weixeln-einzusetzen-auf-andere-art (16.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Marlene Ernst.