Weisse Mandel= Lebküchlein / noch anderst.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 069

Originalrezept:

ZIehet ein halb Pfund Mandeln ab / trocknets mit einem Tuch / schneidet sie Viertel= weiß / legets auf ein Papier / setzets in ein Oefelein / und bräunet sie ab: Nehmet ferner zwölff Loth schönes Mehl / vierzehn Loth Zucker / und von fünff Eyern das Weisse / samt zwey= und einem halben (oder drey) Dottern / rührets in einer Schüssel wohl unter einander / thut ein halb Loth Muscatnuß / eben so viel Zimmet / und ein klein wenig Anis und Rosenwasser dazu / rühret alles noch einmal wohl durch einander / thut letztlich die abgebräunte Mandeln dazu; streicht diesen Teig auf Oblat= Blätlein / bachets / wie die vorigen / und behaltets an einem warmen Ort auf / so bleiben sie rösch.

Transkription:

Margit Gull

Zitierempfehlung:
Margit Gull (Transkription): "Weisse Mandel= Lebküchlein / noch anderst.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 069,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=weisse-mandel-lebkuechlein-noch-anderst (10.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Margit Gull.