Weisse Fenchel= Kügelein.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 082

Originalrezept:

MAn nimmt zu einem halben Pfund Mandeln ein Pfund Zucker / drey Eyerdötterlein / ein halbes Achtelein / oder den sechzehenden Theil einer Maas Rosenwasser / und den halben Theil Zucker / die Eyer und das Rosenwasser zerklopffet man zusammen in einer Schüssel ein Stund lang; dann stösset man ein halb Pfund Zucker gröblicht / ziehet die Mandeln ab / und trocknets in einem Tuch / macht beedes / so wohl aus dem Mehl als Zucker / vier gleiche Theile /mischet hernach allezeit auf einmal einen Theil Zucker / und einen Theil Mandeln zusammen / und stössets in einem Mörsel / aber nicht gar klein / rühret alsdann alles zusammen glatt ab / nachmal Fenchel und Anis / jedes ein Loth / und einen Löffel voll schönes Mehl darein / streichets auf Oblaten so groß man selber will / legets auf ein mit Mehl bestreuetes Blech/und lässets im Oefelein / bey einer schönen gleichen Hitz bachen.

Transkription:

Margit Gull

Zitierempfehlung:
Margit Gull (Transkription): "Weisse Fenchel= Kügelein.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 082,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=weisse-fenchel-kuegelein (20.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Margit Gull.