Wachteln im Schlaffrock / oder aus Taig gebachen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 7 Nr. 057

Originalrezept:

HAlbiere die Wachteln / oder laß gantzer; stecke die Füßlein ein / saltz und klopffs ein wenig / legs in Eßig mit Knoblauch / Lorbeer= Blätter / und Lemoni= Schelffen / etc. oder röste sie in Butter und Speck / und laß wieder abkühlen / oder gleich aus dem Eßig; trückne sie mit einem saubern Tuch / duncke sie in einen Salbey= oder Brand= Taig / und bachs aus Schmaltz / und gibs warm mit grün= gebachnen Petersil.

Anmerkung:

„im Schlafrock“ bedeutet eine Backteighülle, wobei der Teig mit Bier, Wein oder Milch angemacht wurde.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Wachteln im Schlaffrock / oder aus Taig gebachen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 7 Nr. 057,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=wachteln-im-schlaffrock-oder-aus-taig-gebachen (11.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.