Von Rochen und dergleichen Fischen.

Aus: Die wol unterwiesene Köchinn (1697), Teil 2, Absatz 02, Kapitel 16, Nr. 012

Originalrezept:

Diese Art Fische muß man in einer kurzen Brüe sieden / welche von Wasser / Wein=Eßig und Salz gemachet ist; hierin lässet man sie erkalten / daß sie den Geschmakk davon an sich nehmen / hernach nimt man sie heraus und thut das Fell / wie auch die spitzige Knöchlein davon / und machet eine allgemeine Fisch=Brüe darüber. Die rothe Brüe / wie man sie nennet / ist die allerbeste. Solche machet man in heisser brauner Butter / wenn man Wein-Eßig darzu gießet / und gehakte Petersilie darein thut.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Von Rochen und dergleichen Fischen.", in: Die wol unterwiesene Köchinn (1697), Teil 2, Absatz 02, Kapitel 16, Nr. 012,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=von-rochen-und-dergleichen-fischen (09.12.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.