Von einem Pfauen seynd vielerley Speisen zu machen / und gleich dem Indian zu verkochen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 6 Nr. 024

Herkunftsbezeichnung(en): Polnisch

Originalrezept:

Erstlich / kön(n)en sie warm abgebraten / mit einer Sardellen= Austern= oder Müschel= Soß / Dardoffel= oder in einer süssen / oder andern Soß / oder pohlnischen Aepffel= und Zwibel= Brühe warmer / oder auch kalter gut gegeben werden; absonderlich / wann sie jung und gut seynd; werden sie wie ein Capaun gebraten / und sonstin allweg verkocht.

Andertens / ungepaitzter in die Pasteten / warm und kalter / mit aufgestecktem Schweiff.   Drittens / abgebratner und kalter / in einer Gallert / oder klaren Sultz / rc. zugericht.

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Von einem Pfauen seynd vielerley Speisen zu machen / und gleich dem Indian zu verkochen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 6 Nr. 024,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=von-einem-pfauen-seynd-vielerley-speisen-zu-machen-und-gleich-dem-indian-zu-verkochen (24.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.