Von einem Kalb ein Braten einzudämpffen.

Aus: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 01, Teil 04, Nr. 51

Originalrezept:

Nim(m) ein Braten / vnd breun jn ab auff einem Roßt / vnd schaw / daß du jn nicht verbrennest / Vnnd wenn du jn hast abgebreunt / so thu jn in einen vberzinten Fischkessel / schneidt darein ein wenig Zwibeln / vnd reib ein Ruckenbrott darein / auch etlich geklopffte Wacholderbeer / laß darmit sieden / vnnd wenns habl gesotten ist / so mach es ab mit Gewürtz / mach es saur oder nicht / darnach laß es wider sieden / so ist es gut / es sey saur oder süß / vnnd wenn du es wilt saur machen / so nim(m) ein Limonien oder zwo darzu / so wirt es gut vnd wolgeschmack.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Von einem Kalb ein Braten einzudämpffen.", in: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 01, Teil 04, Nr. 51,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=von-einem-kalb-ein-braten-einzudaempffen (28.11.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.