Torte von Linzer‐ oder Bröselteig mit Wind und Früchten.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.245/2a

Herkunftsbezeichnung(en): Linzer Teig

Originalrezept:

Man macht vom Linzerteig Nr. 2 oder 3, oder vom Bröselteig wie bei den Salsenaugen, 3 Blätter, bäckt sie, und wenn sie kühl sind, setzt man sie, mit Eingesottenem gefüllt, auf einander. Dann macht man von 2 oder 3 Klar festen Schnee, streicht ihn fingerdick über die Torte, bestreut ihn recht dick mit Zucker und läßt es im kühlen Rohre (Nachmittag) übertrocknen. Dann ziert man die Oberfläche mit eingesottenen Früchten.

Anmerkung:

siehe S.244/3b: [Linzerteig zu Torten, Torteletten und Bretzeln.] Nr. 2.  und S.244/3c: [Linzerteig zu Torten, Torteletten und Bretzeln.] Nr. 3.

Der Backofen wurde meistens am Morgen angeheizt, daher war am Nachmittag die meiste Hitze bereits entwichen und war daher für das Austrocknen von Baiser bestens geeignet.

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Torte von Linzer‐ oder Bröselteig mit Wind und Früchten.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.245/2a,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=torte-von-linzer%e2%80%90-oder-broeselteig-mit-wind-und-fruechten (04.12.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.