Tauben gespickt = und gebratner / in Capry.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 4 Nr. 028

Originalrezept:

NImm schön gebutzte Tauben / spicks / saltz und brate sie / nimm hernach gewässerte Capry / gieß ein wenig Wein darein / auch Imber darzu / laß also einen Sud thun / und lege die gebratne Tauben in eine Schüssel / gieß die gesottne Capry darüber / mach nicht viel Brühe / gibs warm mit Lemoni.
Hoffe dermahlen von denen einheimischen Tauben / nach Nothdurfft genug gemeldt zu haben; es ist aber hierbey dem geehrten Leser anzudeuten / daß / wann ers wohl in Acht nimmt / schier durchgehends / wie die Hünlein / also auch die junge Tauben können zugericht werden.

Transkription:

Juliane Wiemerslage

Zitierempfehlung:
Juliane Wiemerslage (Transkription): "Tauben gespickt = und gebratner / in Capry.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 4 Nr. 028,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=tauben-gespickt-und-gebratner-in-capry (16.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Juliane Wiemerslage.