[Sültzen oder Kaldaunen]

Aus: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 01, Teil 01, Nr. 37

Originalrezept:

Nim(m) Sültzen / koch vnd schneidt sie gar klein / hack Speck vn(d) Zwibel durcheinander / vnd laß mit Rindtfleischbrüh wol sieden / geuß alsdenn vber die klein geschnitten Sültzen / vnd machs ein wenig seurlich / thu frische vnzerlassene Butter darein / vnd laß wider damit auffsieden / so wirt es weiß vnd wolgeschmack. Vnd wenn du es wilt anrichten / so schneidt grüne Kräuter klein darein / vn(d) laß ein Sodt darmit auffthun / daß die Kräuter die Farb nicht verlieren / so sihet es fein lieblich.

Anmerkung:

„… vn(d) laß ein Sodt darmit auffthun“ = lass es nur ein Mal aufsieden

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "[Sültzen oder Kaldaunen]", in: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 01, Teil 01, Nr. 37,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=sueltzen-oder-kaldaunen (20.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.