Spulen von Zucker= Zeug.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 028

Originalrezept:

NEhmet ein halb Pfund Mandeln / reiniget sie von den Schelffen / reibets nachmal mit Rosenwasser ab / wie zu einem Mandel= Dorten ; rühret hernach sechs Loth Zucker darunter / würtzets mit Muscatblüh / Cardamomen und Zimmet / nach belieben / schüttet auch das Weisse von einem Ey wohl zerklopfft daran / und vermischet es alles auf das beste : schneidet dann ein Oblat in der Form eines Spulens / so groß man es verlangt / streichet erst= besagte Füll oder Teig darauf / bachets auf einem Blech im Ofen bey gäher Hitz / daß sie schön gelblicht werden / eisets nachmal / und verguldets nach belieben. *

* Das Weisse vom Ey / kan / wann es nicht anständig ist / auch in diesem Teig und Zucker= Zeug / gar wohl ausgelassen werden / und davon bleiben.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Spulen von Zucker= Zeug.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 028,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=spulen-von-zucker-zeug (14.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.