Spritzen= Küchlein / mit Mandeln.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 065

Originalrezept:

STosset ein viertel Pfund Mandeln mit Rosenwasser ab / mischet zwey Händlein voll Semmel= Mehl / und ein Händlein Weitzen= Mehl darunter / schlaget zwey Eyerdötterlein daran / rührets unter einander; wanns zu dick ist / giesst noch ein wenig Rosenwasser dazu / zuckerts: Füllet den Teig in eine höltzerne Spritzen / und spritzet selbigen in einen breiten eisernen Löffel / der schmaltzig ist / in die Runden herum; legets nachmal ins Schmaltz / und lasset sie bachen.

Anmerkung:

Anscheinend gab es auch hölzerne Straubenspritzen, die entsprechend klobiger und unhygienischer waren als Blechspritzen.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Spritzen= Küchlein / mit Mandeln.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 065,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=spritzen-kuechlein-mit-mandeln (17.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.