Spitzwecken zu bachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 185

Originalrezept:

SChütte ein Diethäufflein / oden den achten Theil eines Metzens / Mehl in ein Becken / gieß ein halb Seidlein / oder ein viertel Maas Heffen / und eben so viel laulichte Milch darein / rührs ein wenig ins Mehl / laß etwas auf dem Ofen gehen / nimm es wieder herab / schlag acht oder neun Eyer daran / und ein halb Pfund Schmaltz / saltze  / rühre / und arbeite es wohl ab : lege den Teig auf ein Bret / wircke ihn noch ein wenig / walchere den dritten Theil davon in die Länge / so lang dirs beliebt / und die andere zwey Drittel noch so lang  ; lege das kurtze Theil in die mitten / und flechte ihn zusammen ; man muß selbigen aber auf das Blech legen / ehe er zusammen geflochten wird / alsdann / so man will / mit Eyern bestreichen / und in einem Bach= Oefelein abbachen.

Kategorisierung:

:

Hauptzutaten: , , , , ,

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Spitzwecken zu bachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 185,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=spitzwecken-zu-bachen (16.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.