Spanferkel

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.012/1

Originalrezept:

Wenn es nach dem Abstechen ausgeblutet hat, befeuchtet man es mit Wasser, bestreut es mit gepulvertem Pech, begießt es mit siedendem Wasser und schiebt mit der Hand gegen die Borsten. Dann nimmt man das Eingeweide aus. Ferkel gebraucht man ohne Abliegen.
Wenn man es an einen Spieß steckt, so dressirt man, mit durchgestecktem Speil, die Schenkel breit auseinander. Die Vorderfüße werden zusammengeschoben, daß sie gegen rückwärts liegen. Durch das Schlußbein steckt man einen Speil.

Kategorisierung:

:

Hauptzutaten: ,

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Spanferkel", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.012/1,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=spanferkel (13.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.