Spanfärcklein / zum selchen / so gut in Mannester / Reiß / grünen / oder dürren Erbsen / Gersten / und anderst / auch braunen Speisen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 06 Nr. 022

Originalrezept:

SChneidt das gebutzte Spanfärcklein / erstlich untersich / hernach auch am Rucken von einander durch das Köpfflein durchauß ; saltze es wohl / und reibs mit gedürrten Majoran= Stup / und Kuttelkraut auch zimlich ein / aber zuvor nimm das Hirnlein aus dem Köpfflein / und schneide die Kruspel aus dem Näßlein / damit es nicht schmeckend wird / wie auch die Niernlein / hernach hängs in Rauch / aber in kein zu gähe Hitz / sie seynd in kurtzer Zeit geselcht ; und wann sie in Reiß / Erbsen / oder Gersten Stücklein= weiß gesotten werden / geben sie gar einen guten Geschmack.

Transkription:

Irene Tripp

Zitierempfehlung:
Irene Tripp (Transkription): "Spanfärcklein / zum selchen / so gut in Mannester / Reiß / grünen / oder dürren Erbsen / Gersten / und anderst / auch braunen Speisen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 06 Nr. 022,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=spanfaercklein-zum-selchen-so-gut-in-mannester-reiss-gruenen-oder-duerren-erbsen-gersten-und-anderst-auch-braunen-speisen (20.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Irene Tripp.