Semmeln und Würste.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 10, Nr. 115

Originalrezept:

BRatet so viel Würste als man verlangt / nehmt auch so viel Semmeln als der Würste seyn / schneidet unten den Boden fein dinn hinweg / und an der Seiten auf ; röstet sie im Schmaltz / legets in eine Schüssel / steckt die gebratene Würste in die Semmeln / thut eine gute Fleischbrüh in ein Häfelein / streuet Muscaten= Blüh / Pfeffer und Ingber darein / last sie aufsieden / giessets in die Schüssel neben den Semmeln hinein / setzet die Schüssel auf eine Kohlen / und lassets dann noch ein wenig aufsieden.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Semmeln und Würste.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 10, Nr. 115,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=semmeln-und-wuerste (18.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.