Semmel=Knödlein gebachner / in der Erbes=Brühe.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 3 Nr. 061

Originalrezept:

Nimm ein Semmel / reibs und brenns mit Butter oder Schmaltz wol ab / nimm geklaubte und sauber=gewaschne Weinbeerlein / Muscat=Blühe / Näglein und Saltz / misch alles untereinander / nimm sechs oder acht Eyer / mache den Taig darmit an / laß ein wenig anziehen / alsdann mach schön kleine Knödlein / bachs in Schmaltz schön liecht / nimm ein gute Erbes=Brühe in ein Häfelein / leg ein Handvoll sauber gebutzte und gebrühete Petersil=Wurtzen / auch gebachen / darein / laß also ein Weil sieden / brenns ein wenig ein / gewürtz mit Muscatblühe und Näglein / leg die Knödlein darein / und laß sieden / wann sie schön aufgehen / so gilbs / und leg ein Stuck Butter darein / richts auf ein Schüssel an / die Petersil=Würtzlein und Süpplein darüber / oder mach ein süsses Wein=Brühlein darüber / alsdann seynd sie recht / aber der Petersil bleibt heraus.

Transkription:

Christine Überei

Zitierempfehlung:
Christine Überei (Transkription): "Semmel=Knödlein gebachner / in der Erbes=Brühe.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 3 Nr. 061,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=semmelknoedlein-gebachner-in-der-erbesbruehe (22.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Christine Überei.