Semmel= Schnitten.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 049

Originalrezept:

NEhmet Semmeln / schneidet Plätze daraus / giesst ein wenig Milch in ein Schüsselein / ziehet die Plätze dadurch / und legets in eine Schüssel / oder auf einen erdenen Deller; thut ein Mehl in eine Schüssel / mischt zwey oder drey Löffel voll sauren Ram oder Milchram darunter / schüttet ein wenig weisses Bier und Milch dazu / saltzets / und rühret den Teig starck ab / daß er fein glatt werde; alsdann giesset noch ein wenig Milch daran / und rührets ferner unter einander / damit der Teig nicht zu dick / auch nicht zu dinn / sondern wie ein Strauben= Teig werde: tuncket nachmals die Semmel= Schnitten darein / und bachets wohl heiß.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Semmel= Schnitten.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 049,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=semmel-schnitten (19.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.