Schwedisches Brod / noch anderst.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 036

Herkunftsbezeichnung(en): Schwedisch

Originalrezept:

REibet acht Loth Mandeln mit Rosenwasser ab / mischet zehen Loth Zucker / ein Loth Pfeffer / Zimmet / Muscatenblüh und Cardamomen / und zwar alles klein=zerstossen / wie auch / nach belieben / klein=geschnittenen Citronat und Citronen=Schelffen darunter; schlaget vier Eyerdottern und zwey gantze Eyer daran / wircket so viel Mehl darein / daß man länglichte Laiblein daraus machen könne: Legets auf ein mit Mehl bestreutes Blech / lassets also bachen / biß sie schön braun werden / und so dann erkalten; bestreichets nachmal mit einem wohl=gesottenen / mit Gummi vermischten Zucker / streuet gröblicht zerstossenen Anis darauf / und lassets auf dem Ofen ertrocknen.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Schwedisches Brod / noch anderst.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 036,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=schwedisches-brod-noch-anderst (14.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.