Schwedisches Brod.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 034

Herkunftsbezeichnung(en): Schwedisch

Originalrezept:

STosset ein halb Pfund Venedischer Mandeln mit Rosenwasser ein wenig gröblicht ab / thut ein Viertel=Pfund Zucker in ein Kesselein / röstet die Mandeln darinnen über einer Glut oder Kohlen / und wann selbige geröstet / rühret noch ein ander Viertel=Pfund Zucker und ein halb Pfund schönes klares Lebzelten=Mehl / wie auch gröblicht zerstossenen Pfeffer / Ingber / Muscaten=Nüsse / Cardamomen / Negelein / Anis und Kümmel / und drey wohl=zerklopffte Eyer darunter / giesset ein wenig Zimmet=Wasser dazu / und wirckets mit Lebzelten=Mehl folgends ab / daß ein rechter Teig daraus werde / und man alsdann schöne runde Laiblein daraus formiren könne; machet sie aber etwas länglicht oder ablang / legets auf ein gemelbtes Blech / schiebets ins Oefelein / und lassets eine Stund lang bachen: Wann nun solches ein wenig erkalt / so übereisets / streuet oben / nach belieben / Kümmel oder Fenchel / und gröblicht=zerstossenen Zucker darauf / und lassets alsdann bey dem Ofen ertrocknen.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Schwedisches Brod.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 034,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=schwedisches-brod (26.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.