Schüssel=Muß von Krebsschöttl.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 3 Nr. 017

Originalrezept:

Erstlich nimm 100. Krebsen / nachdem sie etwann groß seyn / sied sie ab / alsdann butz und hack sie gar klein / die Schalen aber stoß / und giese einen süssen Ram darauf / treib es durch / wie ein Gestoßnes / darnach nimm eine Semmelschmollen / schneid die Rinden gantz herab / und schneid Brocken aus dieser Semmel / laß sie weichen / in derselben durchtriebnen Milch / wann es weich ist / so zertreib sie / und schütt die gehackten Krebse mit ein paar Eyer / oder nur den Dotter darein / und rühre es miteinander ab / alsdann laß einen Butter zergehen / schütt solchen hinein / rühre es biß zusammen gehet / und eine rothe Suppen daran wird / von der Glut gib es geschwind / sonst wird es hart / laß nicht lang sieden / mit wenig Saltz oder Zucker.

Kategorisierung:

:

Hauptzutaten: , , , , , ,

Transkription:

Christine Überei

Zitierempfehlung:
Christine Überei (Transkription): "Schüssel=Muß von Krebsschöttl.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 3 Nr. 017,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=schuesselmuss-von-krebsschoettl (20.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Christine Überei.