Die Schüncken von dem frischen wilden Schwein.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 11 Nr. 008

Originalrezept:

DIe Schüncken werden gleich dem Kopff gesotten / und hernach kalt / oder warm gegeben / ( und warmer zwar mit einer Sardellen= Capry= unzeitigen Agres= oder Weintrauben= Brühe / mit Wein / Eßig / oder auch Lemoni= Safft / sauer / ) süß aber mit Weichsel= Maulbeer = Weinschaidlein / c. oder in einer andern süssen Wein= Brühe mit Pinioliund Rosinen / werden sie aber kalt gegeben / so besteckt man sie mit Lorbeer / Rosmarin / oder auch mit Blumen.

Anmerkung:

Agrestrauben – unreife Trauben

Transkription:

Irene Tripp

Zitierempfehlung:
Irene Tripp (Transkription): "Die Schüncken von dem frischen wilden Schwein.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 11 Nr. 008,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=schuencken-von-dem-frischen-wilden-schwein (25.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Irene Tripp.