Schnepffen / so gebratner seynd übergeblieben / seynd gut in Pfeffer / allerhand Gehäck und Raguen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 7 Nr. 039

Originalrezept:

DIe gebratne und übergeblibne Schnepffen werden zertheilt / oder halbiert / alsdann gibs in ein braunes Pfeffer= Brühlein / mit wenig braunem Einbrenn= Meel / wenig Wein und Fleischbrühe / frischen Butter / Lemoni= Schelffen / und guten Gewürtz ) oder / schneide die Brust zum Gehäck / mit wohl= riechenden Kräutlein / Lemoni= Schelffen / guten Gewürtz; nimm frischen Butter / wenig Wein / oder Lemoni= Safft und Fleischbrühe / oder machs mit Schwämmlein / Maurachen / oder Dardoffeln / oder gib Pinioli, und schwartze Wein= Beerlein darunter / an statt der Schwämm. In das Ragu / schneide die Brust geblättlet / oder gewürfflet / mische Lebern und gesottne Mäglein von Geflügel darzu / mit Brüßlein und Kälber= Euterlein; mache mit Butter / Wein und Fleischbrühe / Schwammen / Lemoni und Gewürtz ein Ragu daraus.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Schnepffen / so gebratner seynd übergeblieben / seynd gut in Pfeffer / allerhand Gehäck und Raguen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-2 Kap. 7 Nr. 039,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=schnepffen-so-gebratner-seynd-uebergeblieben-seynd-gut-in-pfeffer-allerhand-gehaeck-und-raguen (17.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.