Schnecken / geschwind auf welsche Manier zu kochen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 09 Nr. 046

Herkunftsbezeichnung(en): Wel(i)sch

Originalrezept:

NImm gute Schnecken / die sauber / wol zugeschlossen / und nicht zerbrochen seynd / siede selbige in Saltz= Wasser / ein wenig länger als sonsten; dann seihe sie ab / und gibs gleich also warmer in ein weisses Serviete auf die Schüssel / wie man pflegt die frische Eyer aufzutragen / da gibt man Pfeffer / Saltz / klein= gehackte Zwibel / oder Knoblauch / mit Petersil= Kräutlein / in einer Schüssel / mit Eßig und Oel untereinander gerührt / extra darzu.

NB. Wer nicht gern von Knoblauch und Zwibel isset / demselben macht man die Schnecken nur mit Pfeffer und klein= gehackten Rosmarin / oder auch Petersil= Kräutlein darunter.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Schnecken / geschwind auf welsche Manier zu kochen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 09 Nr. 046,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=schnecken-geschwind-auf-welsche-manier-zu-kochen (18.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.