Scheiterhaufen.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.201/4a

Originalrezept:

Man sprudelt 1⁄2 Seidel Obers oder Milch mit 1 Ei und 2 oder 3 Dottern ab, schneidet 2 abgeriebene Semmeln oder mürbes Kaffeebrot zu Schnitten, weicht sie mit dem Abgesprudelten an, belegt damit den Boden und die Seitenwand eines stark ausgeschmierten Models, streut Korinthen, Rosinen, Pignolen (oder gestiftelte Mandeln) Zucker und Limonieschalen darauf, legt wieder Schnitten, so fort bis der Model voll ist, bestreut es oben stark mit Zucker und backt es schön gelb.

Transkription:

Arabella Hirner

Zitierempfehlung:
Arabella Hirner (Transkription): "Scheiterhaufen.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.201/4a,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=scheiterhaufen (01.10.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Arabella Hirner.