Schaaf = oder Kalbs = Wänstlein / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 033

Originalrezept:

Nehmet fünff oder sechs Wänstlein / waschet und putzet sie / lassets vier Stunden lang sieden ; nehmet hernach zwey davon / und hackets zusamt ein wenig Peterlein = oder Petersilien = Kraut wohl klein / röstets mit einem geriebenen weissen Brod im Schmaltz / thuts zu den gehackten Wänstlein / schlaget Eyer daran / würtzet und saltzets ; solte es zu dick seyn / giesset Fleischbrüh / und ein paar Löffel Milchram dazu ; Wer will / kan auch etwas Speck oder Marck darunter hacken ; machet aber die Füll nicht zu dick / auch nicht zu dinn an / und füllets dann in die Wänste / lassets noch eine Stund sieden / legts in einen stollichten Hafen / giesset eine Fleischbrüh daran / wützets / schmaltzets mit ein wenig Bachschmaltz / oder lasset zu letzt ein gut Stuck Butter mit aufsieden .

Transkription:

Wolfram Kracker

Zitierempfehlung:
Wolfram Kracker (Transkription): "Schaaf = oder Kalbs = Wänstlein / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 033,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=schaaf-oder-kalbs-waenstlein-auf-andere-art (24.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Wolfram Kracker.