Salbling und Ferchen auf Welsch zu sieden.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 04 Nr. 017

Herkunftsbezeichnung(en): Wel(i)sch

Originalrezept:

DAs Wasser wird in einer kupffernen und verzinnten Pfannen / oder Kessel übergesetzt; wirff darein nach Nothdurfft / Saltz / Pfeffer / Muscatblühe / gantzer / Lemoni / Zwibel / Lorbeer= Blätter / Rosmarin / auch so es beliebt / Knoblauch und gutes Oel; die Fisch aber werden aufgemacht / in den Sud gelegt / und gesotten / wie vor gedacht / nemlich vor dem Einlegen mit Wein= Eßig übergossen / abgeschäumt / mit frischem Wasser abgeschröckt / von dem Feuer gehebt / und auf die Seiten gesetzt / auch in der Brühe stehen lassen; dann gibs auf eine Schüssel ohne Serviette, wenig siedigen Eßig mit dem abgeschöpfften Oel darüber / ziers mit Petersil= Kräutlein und Lemoni / oder gib Eßig und Oel kalter darzu / so seynd sie warm / oder kalt gut.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Salbling und Ferchen auf Welsch zu sieden.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 04 Nr. 017,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=salbling-und-ferchen-auf-welsch-zu-sieden (18.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.