Rutten in gelber Zwibel= Brühe.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 04 Nr. 060

Originalrezept:

NImm ein Casserol / oder irdene Rein / röste ein zimlichen Theil klein= gehackten / Zwibel / sammt wenig weiß= geriebenem Brod damit / hernach gieß Wein / oder wenig Eßig / und Wasser / sammt Pfeffer / Imber und Muscatnuß / mit noch mehr frischen Butter darzu / auch wenig Saffran / und zugleich die aufgemachte und eingesaltzne Rutten mit ihrer Leber darein / auch einen gantzen Zwibel mit Nägelein besteckt / laß zusammen sieden ; wanns fertig / so gibs in die Schüssel zur Tafel.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Rutten in gelber Zwibel= Brühe.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 04 Nr. 060,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=rutten-in-gelber-zwibel-bruehe (29.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.