Rutten / blau und heiß gesotten / und auch weiß eingemacht.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 04 Nr. 054

Originalrezept:

SEtze in einem kupffernen und wohl verzinnten Geschirr den gesaltzenen Fisch= Sud / auf das Feuer / oder Wind= Ofen ; unterdessen mache die Rutten an dem Bauch auf / nimm die Gall hinweg ; seynd sie gar groß / so mache Stück daraus / gieß ein wenig Wein= Eßig darüber / schütts geschwind in den Sud / und laß nur einen kurtzen Sud aufthun ; dann seihe dise Brühe herab / und lege frischen Butter / mit gutem Gewürtz und Erbsen= Brühe daran / lege auch einen Zwibel mit Nägelein besteckt / und ein paar Lemoni= Blättlein / sammt einem Sträußlein Rosmarin darzu / und laß damit genug / aber nicht zulang sieden / richt den Fisch in die Schüssel / und die Brühe darüber gesiehen.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Rutten / blau und heiß gesotten / und auch weiß eingemacht.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 04 Nr. 054,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=rutten-blau-und-heiss-gesotten-und-auch-weiss-eingemacht (27.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.