Rothes Wildprät / oder vom Hirschen / gut gedämpfft.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 07 Nr. 021

Originalrezept:

NImm Hirsch / oder anders Wildprät / setz es zu / mit Wasser / Eßig / auch wenig Saltz / laß es verfäumen / sodann gewürtze es mit Pfeffer / Imber / und ein wenig Nägelein ; wirff darzu braun Brod im Butter geröst / mit viel kleingehackten Zwibeln / und solchen kleinen Speck / zerropffte Lorbeer= Blättlein / laß zusammen sieden / so wird es gut / die Brühe soll aber just recht / und nicht zu viel seyn ; wer will / nimmt auch zerdruckte Wachholder= Beer darzu.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Rothes Wildprät / oder vom Hirschen / gut gedämpfft.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 07 Nr. 021,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=rothes-wildpraet-oder-vom-hirschen-gut-gedaempfft (22.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.