Rothes Wildprät in einer pohlnischen Aepffel= Brühe.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 07 Nr. 010

Herkunftsbezeichnung(en): Polnisch

Originalrezept:

WAnn das Wildprät gebührend gesotten / so röste viel klein= geschnittene Zwibel / und dergleichen gute und saure Aepffel / in Schmaltz / oder Butter mit wenig Meel ; gieß daran wenig Brühe / Wein / oder Eßig / Zucker / Gewürtz mit Zimmet / auch wenig Saffran / mit wenig Lemoni= Schelffen / treibs durch / oder gibs gleich also ; nicht zu dünn über das Wildprät / wann aber dise Brühe durchgetrieben wird / so können auch Näglein darein genommen werden.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Rothes Wildprät in einer pohlnischen Aepffel= Brühe.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch III-1 Kap. 07 Nr. 010,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=rothes-wildpraet-in-einer-pohlnischen-aepffel-bruehe (14.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.