[Roſtbraten.] 2)

Aus: Die Hausköchin (1867), 02-02-2

Originalrezept:

Vom Schlegel wird das weiche Fleiſch genommen, alles Fett herausgeſchnitten, mit einem Hackmeſſer klein gehackt, geſalzen und daraus große, jedoch nicht zu dicke Karbonadeln formiert; dann läßt man ein Stück Butter heiß werden, zerreibt einige Zehen Knoblauch mit Salz, wirft ſie in die Butter, läßt ſie aufſchäumen, tunkt den zubereiteten Roſtbraten darein, legt ihn auf den Roſt und läßt ihn auf Kohlen braun röſten, oder man kann ihn bei Abgang eines Roſtes auf einem Reindel oder Pfanne auf gelinder Gluth bräunlich dünſten, dann gibt man ihn mit Lemonievierteln belegt zur Tafel. Wer den Knoblauch nicht leiden kann, nehme ſtattdeſſen Zwiebel.

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "[Roſtbraten.] 2)", in: Die Hausköchin (1867), 02-02-2,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=rostbraten-2 (08.12.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.