Rosen zubachen / aus marben Taig.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 5 Nr. 031

Originalrezept:

NImm Mund= oder Oblat= Meel / auf das Bret / saltze es / und schlag 6 Eyerdotter darein / nimm süssen Milch= Ram / halb oder Lab= warm / und mach also ein lindes Taiglein an / walgs gar dünn aus / du must es auch überlegen / und wiederum glatt und dünn auswalgen; gib aber acht / daß das Blatt keine Falten bekommt; alsdann nimm den Model / und drucks aus / nimm ein Eyerklar / piche drei Blättlein oder Rößlein in der Mitten aufeinander / nim(m) ein Schmaltz in ein Pfann / laß heiß werden / bachs schön liecht heraus / beym Anrichten zuckere es; aus diesem Taig bacht man auch die Polster= Küchlein.

  1. Hast du keinen süssen Ram / so nimm sauren / oder ein Milch mit einem Stücklein Butter / laulicht / oder halb warm / und mache das Meel mit den Eyerdottern an / und wenigen Saltz.

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Rosen zubachen / aus marben Taig.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 5 Nr. 031,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=rosen-zubachen-aus-marben-taig (28.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.