[Rogen von einem Hecht].

Aus: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 04, Teil 12, Nr. 33

Originalrezept:

Nim den Rogen von dem Hecht / sonderlich wenn er steiff ist / vnd nit ligt / saltz jhn wol / vnnd wickel jhn in ein saubers Papier / thu jhn in ein heisse glüende Eschen / vnnd laß darinnen ein stundt drey oder vier braten / thu jhn herauß / vnd laß jn kalt werden / vnd säuber jn auß / vnd er hat ein Haut darüber / die mustu abziehen / schneidt ein stück darvon / vnnd versuchs / wie es ein köstlich gut Essen ist. Vnd wiltu den Rogen darüber haben / so laß fein kalt werden / so bleibt der gebratene Rogen lang. Wiltu jn aber also nicht essen / so wirdt sich wol lehrnen / wenn die not vorhanden / Denn ein Katz kan man wol lehrnen Zwibeln fressen.

Transkription:

Maximilian Schmidauer

Zitierempfehlung:
Maximilian Schmidauer (Transkription): "[Rogen von einem Hecht].", in: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 04, Teil 12, Nr. 33,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=rogen-von-einem-hecht (28.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.