Ribisel‐Sulze.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.279/1

Originalrezept:

Die von den Stängeln gezupften Beeren stößt man und preßt den Saft durch ein Tuch. 1 Seidel davon gibt man zu 12 Loth gesponnenem geklärten Zucker und 1 Loth Hausenblase.
Man läßt es aufkochen und seiht es bis es recht klar ist. Man kann Limoniesaft oder etwas Wein dazu geben.

Anmerkung:

„Gesponnener Zucker“ bezieht sich hier nicht auf Zuckerfäden bzw. Zuckerwatte sondern lässt sich auch mit dem Begriff „läutern“ übersetzen. Dies war notwendig um den Zucker von Verunreinigungen zu befreien.

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Ribisel‐Sulze.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.279/1,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ribisel%e2%80%90sulze (10.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.