Rebhüner zu dämpffen / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 09, Nr. 043

Originalrezept:

BEreitet / rupffet / saltzet und würtzet die Rebhüner allerdings / wie vor gemeldet / legts wieder in einen stollichten Hafen / giesset Wein und ein klein wenig Essig daran / und last sie also eine viertel Stund dämpffen; reibet hernach ein rocken Brod / thut es in die Brüh zu dem Hun / würtzt es mit Pfeffer / Cardamomen / Muscatblüh und Negelein / druckt Citronen= Safft darein / zuckerts auch / und last es also noch eine viertel Stund dämpffen: Alsdann thut ein Stücklein Butter darein / richtets an / und bestreuets mit würfflicht= geschnittenen Schelffen von Citronen.

 

Transkription:

Waltraud Ernst

Zitierempfehlung:
Waltraud Ernst (Transkription): "Rebhüner zu dämpffen / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 09, Nr. 043,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=rebhuener-zu-daempffen-auf-andere-art (13.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Waltraud Ernst.