Ravioln von Gans=und Hüner=Leberlein / wie auch einem Kalbs=Niern.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 10, Nr. 045

Originalrezept:

AUf diese weise kan man auch der gleichen Ravioln / nemlich von Hüner= oder Gäns=Leberlein / machen / als welche man zuvor ein wenig in einer Fleischbrüh abschipffen muß; ingleichen auch von einem Kalbs=Niern / und selbigen entweder also frisch aus dem Niern=Braten heraus schneiden / und abschipffen / oder aber von einem bereits gebratenen Niern=Braten auslösen / und zusamt dem Fetten aufheben: Beedes nun / welches beliebt / man nehme gleich zu denen Ravioln die Leberlein oder den Niern / muß klein gehackt / und dann das Gehäck ferner allerdings angemacht werden / wie in den obigen ist gemeldet worden.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Ravioln von Gans=und Hüner=Leberlein / wie auch einem Kalbs=Niern.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 10, Nr. 045,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ravioln-von-gansund-huenerleberlein-wie-auch-einem-kalbsniern (17.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.