Quitten noch anderst einzumachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 15, Nr. 012

Originalrezept:

SChählet und schneidet die Quitten in vier Theile / giesset Quitten= Wein darein / lassets / biß sie halb weich werden / sieden / streuet dann so viel Zucker / als beliebt / darein / und siedet die Quitten ferner ab / biß sie völlig weich sind; nehmets dann heraus / last sie erkalten / und den Safft davon dicker sieden: schneidet dann Citronen= Schelffen gröblicht / lasset selbige einen Wall in Wasser thun / menget sie unter den Quitten= Safft / und lassets noch ferner aufwallen: schneidet hernach Citronat / Zimmet / und gesottne Citronen= Schelffen / klein / oder wie es sonst beliebig / leget davon zwischen jede Lage der Quitten= Schnitze / und wann der Quitten= Safft völlig erkaltet / so giesset ihn darüber.

Übersetzung:

Eingelegte Quitten

Transkription:

Marlene Ernst

Zitierempfehlung:
Marlene Ernst (Transkription): "Quitten noch anderst einzumachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 15, Nr. 012,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=quitten-noch-anderst-einzumachen (22.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Marlene Ernst.