Punsch‐Sulze.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.280/6

Originalrezept:

Zu geklärtem Zucker mischt man Holländer‐, (Russischen) oder Kukurutz‐Thee, 2 Gläser voll, ½ Glas Limonie‐ und Pomeranzensaft, einige Löffel Rum und 1 ½ Loth Hausenblase.

Anmerkung:

Für den „Kukurutz-Thee“ oder auch Maistee wurde der sogenannte Maisbart verwendet. Der Maisbart ist der Blütengriffel der Maispflanze und ist bei purem Verzehr giftig. Der unbestäubte Griffel der weiblichen Maispflanze wurde von einigen indigenen Völkern Perus als Rauschmittel verwendet in dem sie geraucht wurden.

Kategorisierung:

:

Hauptzutaten: , , , , ,

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Punsch‐Sulze.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.280/6,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=punsch%e2%80%90sulze (10.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.