Priseindel geräuchert.

Aus: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 02, Teil 12, Nr. 14

Originalrezept:

Schneidt von dem Hinterlauff das Fleisch fein dünn herab / zerklopffs mit einem Messerrück / leg es in Weinessig / thu ein wenig Saltz oder Kümel darein / laß ein stundt oder zwo darinnen ligen / vnd wenn du schier wirst anrichten / so nim(m) ein Pfannen / thu Butter darein / mach sie heiß / nim(m) das Fleisch auß dem Essig / wirffs in die Butter / vnd rößt es wol / geuß den Essig / darinnen das Fleisch gelegen / darauff / vnd ein Löffel voll Rindtfleischbrüh / laß fein kurtz eynsieden / nim(m) Pfeffer / vnnd ein wenig Saffran / mit grünen wolschmeckenden Kräutern / laß darmit auffsieden / so wirt es gut vnd wolgeschmack. Die Speiß nennt man Priseindel / vnnd vom Reh seind sie besser als von Gemssen.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Priseindel geräuchert.", in: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 02, Teil 12, Nr. 14,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=priseindel-geraeuchert (13.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.