Praxen in die Pasteten.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 05 Nr. 065

Originalrezept:

EIn grosse Praxen geschuppt / aufgemacht / die Gall verworffen / den Fisch eingesaltzen / mit siedigem Wein= Eßig übergossen / der mit Lorbeer Blättlein / Rosmarin / Zwibel / Lemoni / Gewürtz / eingerichten Praxen / mit Allen= Fleisch gespickt / mit seinem übersottenen / und ausgebutzten Bäuschlein / wie obgedacht / klein gehackt / und in Butter geröster gefüllt / oder mit Gewürtz / Kräutlein / Saltz / (aber nicht zu viel /) auch Lemoni / und mit einem guten Fäsch ; von Fischen / Sardellen / Eyerdotter angemacht / mit wol Butter / und den Pasteten= Fisch darmit unterlegt / gibt ein gute und wolgeschmacke Pasteten / mit Zusatz / von Zwibel / Lemoni / Dardoffeln / guten Schwammen / Capry / Sardellen / und auch wol Butter.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Praxen in die Pasteten.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 05 Nr. 065,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=praxen-in-die-pasteten (22.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.