[Pinucade].

Aus: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 13, Nr. 76

Originalrezept:

Nim(m) geläuterten Zucker / der schön weiß ist / vnd laß jn widerumb wol siede(n) / daß dick wirt / rür jn mit einer Reibkeul / biß weiß wirt / nim(m) weiß von Eyern / vnd Rosenwasser / schlags durcheinander / so wirdt es ein Faum gewinnen / rür jn vnter den Zucker / so wirdt es noch weisser / thu die Zirbelnüßkern also gantz darvnter / thu es mit einem höltzern Schäufflein zusammen / nim(m) ein saubers Bret / vnd netz ein wenig / thu es stückweiß herauß / vn(n) laß kalt werden / setzs in ein warme Stuben / so wirdt es trucken vnnd weiß. Vnd man nennet es Pinucade / ist zierlich vnd schön zum Confect oder Marcipan auff ein Tisch zu geben / rc.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "[Pinucade].", in: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 13, Nr. 76,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=pinucade (28.11.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.