Pasteten von Rephünnern.

Aus: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 03, Teil 25, Nr. 08

Originalrezept:

Pasteten von Rephünnern / kalt oder warm / ist es auff beyde manier gut / eins theils gespickt mit Speck / eins theils mit Zimmet vnd Neglein / ists auff beyde manier gut. Wil man ein theil Pasteten kalt lassen werden / so mach Feldhünnerköpff sampt den Füssen auff die Deck / so kennt mans / daß Feldhünner Pasteten seind.

Anmerkung:

Ob damit die echten Köpfe und Füße des toten Rebhuhns gemeint sind, die man auf den Deckel aus Pastetenteig setzt, oder lediglich Nachbildungen aus Teig, geht aus dem Rezept nicht hervor.

Eine ähnliche Aufforderung zur Kennzeichnung des Pasteteninhaltes kommt bei Rumpolt mehrmals vor, allerdings immer nur bei kalten Pasteten (?)

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Pasteten von Rephünnern.", in: Ein new Kochbuch (1581), Kapitel 03, Teil 25, Nr. 08,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=pasteten-von-rephuennern (20.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.